Prof. Dr.
Gerda Breuer
Forschung
Fachgebiet Kunst- und Designgeschichte
Kontaktadresse: Sekretariat: Kunst- und Designgeschichte, FBF
Campus Grifflenberg, Gebäude I
Fuhlrottstr. 10
42097 Wuppertal
Tel: 0202-439-5703
Fax: 0202-439-5712
Gebäude I/Erdgeschoß
E-mail: breuer@uni-wuppertal.de
www.gerdabreuer.de
Forschungsschwerpunkte
Im Fachgebiet Kunst- und Designgeschichte am Fachbereich Architektur, Design, Kunst (FBF) sind neben Prof. Dr. phil. Gerda Breuer zwei wissenschaftliche Mitarbeiter (Dr. phil Andreas Zeising, Dipl. Des. Christof Becker) und auf der Basis von Drittmitteln eine wissenschaftl. Mitarbeiterin (Dipl. Des., Lehramt päd. Pia Mingels) in der Forschung tätig. Das Fachgebiet kooperiert mit dem Institut für Kunst- und Bildwissenschaften der BU (1. Vorsitzende: G. Breuer). In regelmäßigen Abständen werden in den Galerieräumen des Kolkmannhauses Ausstellungen und Symposien durchgeführt.
Schwerpunkte in Forschung und Lehre bilden insbesondere die fünf Themen
1) Geschichte der Reformbewegungen von Design und moderner Architektur
2) Rezeptionsgeschichte der Moderne/Ästh. Normen und ihre diskursive Begründung
3) Geschichte der angewandten Fotografie
4) Monografien von Künstlern, Fotografen, Grafikern, Designern
5) Aktuelle Designfragen
Ad 1) Laufende Projekte zur GESCHICHTE DES DEUTSCHEN WERKBUNDES aus Anlaß des 100. Gründungsjubiläums 2007:
Durchführung des Symposiums „DAS GUTE LEBEN. DER DEUTSCHE WERKBUND NACH 1945“ am 1.+2.Juli 2006 in Wuppertal mit 12 Beiträgen:
Prof. Dr. Hermann Glaser, Roßtal (bei Nürnberg): Das Hässliche und das Schöne.
Die 50er Jahre im Zeichen widersprüchlicher Modernität.
Prof. Dr. Karin Wilhelm, Braunschweig: Menschen-Suche. Darmstädter Gespräche um 1950
Dr. Walter Prigge, Dessau: Allgemeine Mentalitätsgeschichte des Planens und Bauens in der Zeit zwischen 1945 bis Ende der 60er Jahre
Dr. Sandra Conzelmann-Wagner, Darmstadt: Die Interbau 1957 in Berlin und die Sonderausstellung die Stadt von morgen als Spiegel der werkbundlichen Ideen
Dr. Paul Sigel, Dresden: Die Haltung der Zurückhaltung. Die Rolle des deutschen Werkbunds beim deutschen Beitrag auf der Brüsseler Weltausstellung von 1958
Irma Noseda, MA., Zürich: Von der Guten Form zum Unsichtbaren Design
Dr. Christopher Oestereich, Teillig: NetzWerkBund - Gestaltungspolitik in der Nachkiegszeit
Prof. Dr. Siegfried Gronert, Weimar:Von der "Formgebung" zum "Design". Deutsch-deutsche Begriffe im Prozeß der Modernisierung
Prof. Dr. Petra Eisele: Organisches Design und Nierentisch-Form. Diskussionen über die Anpassung an den Zeitgeschmack
Dr. René Spitz, Köln: DWB, Max Bill, Ulmer Hochschule für Gestaltung, der Deutsche und der Schweizer Werkbund
Prof. Klaus Honnef, Bonn: Mediale Vermittlung durch Fotografie am Beispiel der Zeitschrift „form“
Dr. Franz Xaver Schlegel, Ditzingen: Adolf Lazi und fotoform
Die Beiträge werden im Frühjahr 2007 mit Ergänzungen von Hubertus Adam (Hans Schwippert), Karin Thönnissen (Margarethe Hillebrandt), Walter Scheiffele (Wilhelm Wagenfeld) und Martin Falser („Denkmalpflege“ nach 45) u.a. publiziert werden.
AD 1: Publikation und Ausstellung 2007 zum Designer und Pädagogen JUPP ERNST (1905-1987) in Zusammenhang mit der Aufarbeitung des Nachlasses in Wuppertal und dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg (Prof. Dr. Gerda Breuer);
AD 1: Publikation und Ausstellung des künstlerischen Werkes der Werkbündler WERNER GRAEFF und MAX BURCHARTZ (Dr. phil Andreas Zeising);
Ad 1: Publikation und Ausstellung des architektonischen und designerischen Werkes von HEINZ RASCH (Annette Ludwig);
AD 1: Publikation und Ausstellung des designerischen Werkes von HANS SCHWIPPERT (Agatha Buslei –Wuppermann als Diss. abgeschl.; Teilnachlaß in der Designsammlung der Universität);
AD 1: Forschung zur Geschäftsführerin des Rates für Formgebung MIA SEEGER (Pia Mingels) (in Vorbereitung),
Ausstellung und Publikationen werden vor allem gefördert von der Jackstaedt-Stiftung, Wuppertal
AD 1+5: Teilnahme am werkundzeit-Themenheft „Formwandel“ 2007, hrsg. von Thomas Bürklin
AD 1: Teilnahme am Katalog (Hrsg. von Winfried Nerdinger und Werner Durth) „Der Deutsche Werkbund 1907-2007“ (Pinakothek der Moderne, München, Akademie der Künste, Berlin)
Ad 1: Publikation: Haus eines Kunstfreundes. Makay Hugh Baillie-Scott, C. Rennie Mackintosh, Leopold Bauer, Stuttgart 2002
REZEPTIONSGESCHICHTE DER MODERNE Ad 2: Gerda Breuer: Die Erfindung des Modernen Klassikers. Avantgarde und ewige Aktualität. Ostfildern-Ruit 2001
ANGEWANDTE SACHFOTOGRAFIE AD 3: Publikation: Gerda Breuer: Angewandte Sachfotografie von Willi Moegle, Ostfildern-Ruit 2003; Ausstellung Kolkmannhaus, Kunstmuseum Ahlen, Staatsbibliothek Berlin
AD 3: Publikation und Ausstellung: MARIANNE BRANDT. FOTOGRAFIE AM BAUHAUS (Elisabeth Wynhoff). Ausstellung im Kolkmannhaus, Wuppertal, Kunstmuseum Ahlen, Das verborgene Museum, Berlin MONOGRAFIEN von KUENSTLERN, FOTOGRAFEN, GRAFIKERN, DESIGNERN
AD 4) Arno Kersting, Aufarbeitung des Nachlasses; Dissertation von Cornelia May (in Vorbereitung)
Angebunden an das Fachgebiet und das Institut sind zwei Sammlungen (Prof. Werner Schriefers und Prof. Dr. Gerda Breuer), wozu Nachlässe (Jupp Ernst, Arno Kersting) bzw. ein Teilnachlass (Hans Schwippert) gehören. Teile der Sammlung befinden sich im nahegelegenen Kolkmannhaus in der Hofaue 51-53, die weiteren Teile im Gebäude I auf dem Campus Grifflenberg, Gebäude I, Fuhlrottstr. 10, 42097 Wuppertal.
KOOPERATION MIT ANDEREN INSTITUTIONEN: Stiftung Bauhaus Dessau (Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirates); Deutscher Werkbund (Mitglied seit 1984); Gesellschaft für Designtheorie und –forschung, Köln (Mitglied seit 2004); Gesellschaft für Kunststoffgeschichte (Mitglied); Bauhaus Universität Weimar; u.a.
Schwerpunkte in Forschung und Lehre bilden insbesondere die fünf Themen
1) Geschichte der Reformbewegungen von Design und moderner Architektur
2) Rezeptionsgeschichte der Moderne/Ästh. Normen und ihre diskursive Begründung
3) Geschichte der angewandten Fotografie
4) Monografien von Künstlern, Fotografen, Grafikern, Designern
5) Aktuelle Designfragen
Ad 1) Laufende Projekte zur GESCHICHTE DES DEUTSCHEN WERKBUNDES aus Anlaß des 100. Gründungsjubiläums 2007:
Durchführung des Symposiums „DAS GUTE LEBEN. DER DEUTSCHE WERKBUND NACH 1945“ am 1.+2.Juli 2006 in Wuppertal mit 12 Beiträgen:
Prof. Dr. Hermann Glaser, Roßtal (bei Nürnberg): Das Hässliche und das Schöne.
Die 50er Jahre im Zeichen widersprüchlicher Modernität.
Prof. Dr. Karin Wilhelm, Braunschweig: Menschen-Suche. Darmstädter Gespräche um 1950
Dr. Walter Prigge, Dessau: Allgemeine Mentalitätsgeschichte des Planens und Bauens in der Zeit zwischen 1945 bis Ende der 60er Jahre
Dr. Sandra Conzelmann-Wagner, Darmstadt: Die Interbau 1957 in Berlin und die Sonderausstellung die Stadt von morgen als Spiegel der werkbundlichen Ideen
Dr. Paul Sigel, Dresden: Die Haltung der Zurückhaltung. Die Rolle des deutschen Werkbunds beim deutschen Beitrag auf der Brüsseler Weltausstellung von 1958
Irma Noseda, MA., Zürich: Von der Guten Form zum Unsichtbaren Design
Dr. Christopher Oestereich, Teillig: NetzWerkBund - Gestaltungspolitik in der Nachkiegszeit
Prof. Dr. Siegfried Gronert, Weimar:Von der "Formgebung" zum "Design". Deutsch-deutsche Begriffe im Prozeß der Modernisierung
Prof. Dr. Petra Eisele: Organisches Design und Nierentisch-Form. Diskussionen über die Anpassung an den Zeitgeschmack
Dr. René Spitz, Köln: DWB, Max Bill, Ulmer Hochschule für Gestaltung, der Deutsche und der Schweizer Werkbund
Prof. Klaus Honnef, Bonn: Mediale Vermittlung durch Fotografie am Beispiel der Zeitschrift „form“
Dr. Franz Xaver Schlegel, Ditzingen: Adolf Lazi und fotoform
Die Beiträge werden im Frühjahr 2007 mit Ergänzungen von Hubertus Adam (Hans Schwippert), Karin Thönnissen (Margarethe Hillebrandt), Walter Scheiffele (Wilhelm Wagenfeld) und Martin Falser („Denkmalpflege“ nach 45) u.a. publiziert werden.
AD 1: Publikation und Ausstellung 2007 zum Designer und Pädagogen JUPP ERNST (1905-1987) in Zusammenhang mit der Aufarbeitung des Nachlasses in Wuppertal und dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg (Prof. Dr. Gerda Breuer);
AD 1: Publikation und Ausstellung des künstlerischen Werkes der Werkbündler WERNER GRAEFF und MAX BURCHARTZ (Dr. phil Andreas Zeising);
Ad 1: Publikation und Ausstellung des architektonischen und designerischen Werkes von HEINZ RASCH (Annette Ludwig);
AD 1: Publikation und Ausstellung des designerischen Werkes von HANS SCHWIPPERT (Agatha Buslei –Wuppermann als Diss. abgeschl.; Teilnachlaß in der Designsammlung der Universität);
AD 1: Forschung zur Geschäftsführerin des Rates für Formgebung MIA SEEGER (Pia Mingels) (in Vorbereitung),
Ausstellung und Publikationen werden vor allem gefördert von der Jackstaedt-Stiftung, Wuppertal
AD 1+5: Teilnahme am werkundzeit-Themenheft „Formwandel“ 2007, hrsg. von Thomas Bürklin
AD 1: Teilnahme am Katalog (Hrsg. von Winfried Nerdinger und Werner Durth) „Der Deutsche Werkbund 1907-2007“ (Pinakothek der Moderne, München, Akademie der Künste, Berlin)
Ad 1: Publikation: Haus eines Kunstfreundes. Makay Hugh Baillie-Scott, C. Rennie Mackintosh, Leopold Bauer, Stuttgart 2002
REZEPTIONSGESCHICHTE DER MODERNE Ad 2: Gerda Breuer: Die Erfindung des Modernen Klassikers. Avantgarde und ewige Aktualität. Ostfildern-Ruit 2001
ANGEWANDTE SACHFOTOGRAFIE AD 3: Publikation: Gerda Breuer: Angewandte Sachfotografie von Willi Moegle, Ostfildern-Ruit 2003; Ausstellung Kolkmannhaus, Kunstmuseum Ahlen, Staatsbibliothek Berlin
AD 3: Publikation und Ausstellung: MARIANNE BRANDT. FOTOGRAFIE AM BAUHAUS (Elisabeth Wynhoff). Ausstellung im Kolkmannhaus, Wuppertal, Kunstmuseum Ahlen, Das verborgene Museum, Berlin MONOGRAFIEN von KUENSTLERN, FOTOGRAFEN, GRAFIKERN, DESIGNERN
AD 4) Arno Kersting, Aufarbeitung des Nachlasses; Dissertation von Cornelia May (in Vorbereitung)
Angebunden an das Fachgebiet und das Institut sind zwei Sammlungen (Prof. Werner Schriefers und Prof. Dr. Gerda Breuer), wozu Nachlässe (Jupp Ernst, Arno Kersting) bzw. ein Teilnachlass (Hans Schwippert) gehören. Teile der Sammlung befinden sich im nahegelegenen Kolkmannhaus in der Hofaue 51-53, die weiteren Teile im Gebäude I auf dem Campus Grifflenberg, Gebäude I, Fuhlrottstr. 10, 42097 Wuppertal.
KOOPERATION MIT ANDEREN INSTITUTIONEN: Stiftung Bauhaus Dessau (Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirates); Deutscher Werkbund (Mitglied seit 1984); Gesellschaft für Designtheorie und –forschung, Köln (Mitglied seit 2004); Gesellschaft für Kunststoffgeschichte (Mitglied); Bauhaus Universität Weimar; u.a.
Dissertationen
Abgeschlossene Dissertationen
Beate Eickhoff: John Anthony Thwaites. Kunstkritik in den 50er Jahren (2002)
Sabine Dorscheid: Angriff der Kunstpolitik auf die Kunstautonomie? Staatliche Kunstförderung in den Niederlanden nach 1945 (2003)
Bodil M. Damm: Dänisches Gebrauchsglas 1830-1941. Form- und Funktionstypen. (2006)
Agatha Buslei-Wuppermann: Hans Schwippert 1899-1973. Von der Werkkunst zum Design (2006)
Begonnene Dissertationen (Arbeitsstitel)
Ulianov Niño Delgado: Das pädagogische Modell der Hochschule für Gestaltung in Ulm und sein Einfluss auf die Designerausbildung in Venezuela
Markus Frenzl: Farbe und Werbung in den Nachkriegsdekaden
Leif Hallerbach: Wohnvorstellungen. Wohnungsausstellungen der 20er und frühen 30er Jahre
Kerstin Hamburg: Fotografie von „Schmölz&Huth“
Kerstin Kaczner: Mass Customization aus dem Gesichtspunkt der Produktgestaltung
Hans Ulrich Kölsch: Bois durci. Ein „Kunststoff“ des Historismus
Ulrike Lüning: Entwicklung der Standgestaltung auf deutschen Handelsmessen
Cornelia May: Der Industriedesigner Arno Kersting
Pia Mingels: Mia Seeger und der Deutsche Werbund
Markus Schröppel: Funktionalismus in Skandinavien
Dagmar Steffen: Designing Innovation. Innovative Produktsemantik als Reflexion technischer und sozio-kultureller Neuerungen
Christian Steinacker: Das Politische in der Kunst
Elisabeth Wynhoff: Marianne Brandt. Die Jahre am Bauhaus.