Universitaet Wuppertal
 
 
 
 
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Peter Miranski

Mobilität und Fernanwesenheit als Lebensstil – inszenierte Fotografie

Prüfer:

Prof. Susan Lamèr
Prof. Stv. Dr. Bernhard Uske

Mobilität ist ein Schlüsselbegriff unserer Zeit. Sie wird als einer der höchsten Werte gehandelt. Der nomadische Projektbeschäftigte ist zur positiv besetzten Leitfigur einer Gesellschaft avanciert, in der das Mobilsein zu einer sozialen Norm geworden ist. Die Protagonistinnen auf meinen Bildern befinden sich auf der Jagd nach dem nächsten Projekt. Oft warten sie an Orten wie Foyers darauf empfangen zu werden und sich wie und wo auch immer bewähren zu können. Ihr Lebenslauf ist gepflastert von Praktika und befristeten Jobs an ständig wechselnden Orten. Zum einen werden sie als gut bezahlte Fachkräfte eingesetzt, zum anderen wiederum fungieren sie als Aushilfskraft oder Arbeitssuchende. Die Forderung nach Mobilität ist dabei allgegenwärtig. Der Aufbau von Freundschaften und Beziehungen kann somit kaum stattfinden. Sie sind meistens nur durch "Fernanwesenheit - Kommunikation" mit Menschen und Netzwerken verbunden.

Kontakt:
contact@miranski.de
0177 / 309 58 62
Peter Miranski - Abbildung 1